23. 11. 2024, 11:00 Uhr

Aula der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität

Sängerbund mährischer Lehrer

Petr Kotík  

Miloš Štědroň

Die Aufführung dauert 60 Minuten ohne Pause.

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Leoš Janáček: Vier Männerchöre (1885), JW IV/17 (Teil 1)
Drohung, JW IV/17-1   

Leoš Janáček: Vier Männerchöre (1885), JW IV/17 (Teil 2)
O Liebe, JW IV/17-2   

Leoš Janáček: Spondeo ac polliceor!

Leoš Janáček: Vier Männerchöre (1885), JW IV/17 (Teil 3 und 4)
Ach Krieg, JW IV/17-3
Deine schönen Augen, JW IV/17-4 

Leoš Janáček: Vier mährische Männerchöre – Auswahl (1900, 1906), JW IV/28
Weißt doch, JW IV/28-1
Die Abendhexe, JW IV/28-3
Trennung, JW IV/28-4

Leoš Janáček: Drei Männerchöre – Auswahl (1888), JW IV/19
Das Täubchen, JW/19-2
Abschied, JW/19-1

Leoš Janáček: Chor zur Grundsteinlegung der Masaryk-Universität in Brünn (1928), JW IV/45

Leoš Janáček: Kantor Halfar (1906), JW IV/33

Leoš Janáček: Wahre Liebe (1876), JW IV/8

 

 

Im Jahr 1924 beschloss der Akademische Senat der Masaryk-Universität, die erste Ehrendoktorwürde der Hochschule Leoš Janáček zu verleihen. Die Promotionsfeier fand am 28. Januar 1925 in der Aula der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität statt. Für den Komponisten war dies sicherlich das größte Geschenk zu seinem siebzigsten Geburtstag, er war ungewöhnlich stolz auf diese Würdigung und unterzeichnete fortan bis zu seinem Lebensende stets als Dr. Ph. Leoš Janáček. Wir erinnern an diesen bedeutenden Akt am historischen Ort in der Aula der Philosophischen Fakultät, die sich zwar seit jenen Tagen etwas gewandelt hat, jedoch noch immer einen gewissen Genius loci ausstrahlt. Janáček hielt anlässlich der Verleihung der Doktorwürde eine Festrede mit dem Titel „Spondeo ac polliceor!“. Anlässlich des nahenden hundertsten Jahrestags dieses Festakts wird der Komponist Petr Kotík, der seit vielen Jahren in New York lebt und als international anerkannte Persönlichkeit gelten kann, Janáčeks Rede vortragen. Janáčeks Männerchöre werden vom Sängerbund mährischer Lehrer intoniert, für den Janáček wiederholt Kompositionen schrieb.

Jiří Zahrádka

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